03 | Franziska Brauße im Gespräch mit Host Debbie | DIE STIMME DES SPORTS
Franziska Brauße, die für den RSV Öschelbronn und das Ceratizit-WNT Pro Cycling Team startete, holte vor einigen Wochen zwei Medaillen bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften, die in Berlin durchgeführt wurden. Die 21-Jährige landete zunächst mit der deutschen Nationalmannschaft der Frauen in der 4.000-Meter-Mannschaftsverfolgung auf dem dritten Platz. Den zweiten Lauf absolvierte der deutsche Frauen-Vierer dabei in der neuen deutschen Rekordzeit von 4:11,039 Minuten. Einige Tage später legte Franziska Brauße nach. In der 3.000-Meter-Einerverfolgung kam sie in das kleine Finale, welches sie in der Zeit von 3:24,284 Minuten gegen Lisa Klein (Erfurt/3:26,342) gewann.
Ende Dezember 2019 durfte sich Franziska Brauße über den Gewinn des Deutschen Meistertitels freuen. Bei den Omnium-Meisterschaften auf der Bahn von Frankfurt an der Oder holte die 21-jährige Radsportlerin erstmals den Meistertitel bei der Elite. Im Sommer 2019 hatte sie bei den Europameisterschaften des Nachwuchses im Bahnradsport in Gent die Goldmedaille in der 3000-Meter-Einerverfolgung der Klasse U 23 gewonnen. Hinzu kam eine Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung mit der deutschen Riege. Zudem wurde Franziska Brauße von den Lesern des RadSport und der RennRad zur „Radsportlerin des Jahres 2019“ gewählt.